Verein für Denkmalpflege e.V.

 

50 Jahre Weihnachtsmarkt an der Alten Kapelle in Weetzen

Jedes Jahr am 2. Advent findet rund um die Alte Kapelle in Weetzen der Weihnachtmarkt statt und erfreut sich großer Beliebtheit. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es sich nicht um eine kommerzielle Veranstaltung handelt. Der Markt ist vielmehr das Ergebnis von viel Herzblut und Engagement der Ehrenamtlichen des Weetzener Vereins für Denkmalpflege, aktiver Mitglieder der Versöhnungskirchengemeinde sowie der Freiwilligen Feuerwehr.
Nun feiert der Weihnachtsmarkt sein 50jähriges Jubiläum. Wie kam es dazu?
Vor 50 Jahren begann der Neubau der Weetzener Versöhnungskirche mit der Grundsteinlegung. Für den Bau hatte sich ein Kirchbauverein gegründet, der auf der Suche nach finanziellen Mitteln war. Der damals noch junge Weetzener Verein für Denkmalpflege benötigte ebenfalls Geld: Die Alte Kapelle musste grundlegend saniert werden. Der Vorsitzende des Kirchbauvereins schlug vor, den bis dahin im Gemeindehaus stattfindenden Adventsbasar gemeinsam an der Alten Kapelle als Weihnachtmarkt zu veranstalten. Die Idee wurde begeistert aufgenommen und die Mitglieder beider Vereine wurden schnell aktiv, es wurde gebastelt, getöpfert, gebacken und eingekocht. Dann war es soweit: Der erste Weihnachtsmarkt fand mit großem Erfolg statt. Zunächst noch sehr provisorisch mit Tapeziertischen und Sonnenschirmen als Wetterschutz, wurden in den Folgejahren Holzbuden gebaut, die noch bis heute im Einsatz sind und dem Markt einen gemütlichen Charakter verleihen.
Die Einnahmen wurden zu gleichen Teilen zwischen dem Verein für Denkmalpflege und dem Kirchbauverein, später dann der Kirchengemeinde aufgeteilt.
Vor etwa 30 Jahren stieß die Freiwillige Feuerwehr Weetzen dazu. Sie übernahm den Glühweinstand und drückte damit ihre Zugehörigkeit zur Dorfgemeinschaft aus.
Dieses Erfolgsmodell funktioniert bis heute und erfährt nicht nur im Ort selbst großen Zuspruch. Auch Gäste von außerhalb sagen immer wieder: Dieser Weihnachtsmarkt ist etwas Besonderes!


Umfangreiche Sanierung der Kapelle im Jahr 2026

Vor 50 Jahren wurde die Alte Kapelle nach der Übernahme von der Kirche initial instand gesetzt. Nun waren erstmals seitdem größere Sanierungsmaßnahmen erforderlich. So wiesen z. B. Balken- und Fachwerk an einigen Stellen Schäden auf, die für den Bestand des Gebäudes eine Gefahr darstellten.
Für die Finanzierung wurden Fördergelder der LEADER-Region Calenberger Land, der Region Hannover sowie der Sparkassen- und der Bingo-Umweltstiftung eingeworben. Neben diesen Geldern wurde im Rahmen einer Spendenaktion Geld gesammelt von Geschäftsleuten, Vereinsmitgliedern und -freunden.
Im Einzelnen wurden das Fachwerk und der Glockenturm überarbeitet, weiterhin wurden einige Fenster repariert sowie die Dachanschlüsse abgedichtet.
In einem zweiten Bauabschnitt wurde der Anbau neu gestrichen, zuvor wurde das Fundament in diesem Bereich durch einen neuen Kiesstreifen trockengelegt. Zur Finanzierung dieser Maßnahme konnte Avacon für eine Spende gewonnen werden. Der Erhalt der Alten Kapelle ist somit für die nächsten Jahrzehnte gesichert.
An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an alle Unterstützer*innen, die mit ihrer Spende die Sanierungsmaßnahmen ermöglicht haben.
Natürlich fallen bei einem Gebäude dieses Alters trotzdem regelmäßig kleinere und größere Reparaturen an. Daher sind Spenden für den baulichen Erhalt der Alten Kapelle auch weiterhin möglich und erwünscht.
Die Bankverbindung hierfür: DE52 2519 3331 0104 8570 00. Spendenquittungen werden auf Anfrage gern ausgestellt.


Die Sanierung wurde unterstützt durch: